Hotel Gotisches Haus Betriebs GmbH
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Hotel Gotisches Haus unsere Historie

Das Patrizierhaus in der Herrngasse 13 diente im 13. Jahrhundert einem Franziskanerkloster als Brothaus und im Keller lagerten die Mönche ihren Wein.

In den Jahren 1969 - 1971 wurde das Hotel Gotisches Haus renoviert und in den Jahren 2002 - 2003 unter Beachtung denkmalpflegerischer Gesichtspunkte aufwendig umgebaut.

Patrizierhaus in der Herrngasse 13
Das Gotische Haus im Sommer

Anekdote: Einreiten Kaiser Friderichs der 3. vom Jahre 1474

Es heißt da: und gingen die vier Herrn (Ratsmitglieder), je zwei an einem Teil des Wagens neben der Kaiserlichen Majestät bis in Gnaden Herberg, die war in Christoffel Bermeters Haus, bei den Barfusen gelegen (d.h. neben dem Bereich des Franziskanerklosters am alten Viehmarkt, der erst seit dem 19. Jahrhundert so genannten Herrngasse Hs. Nr. 15 mit der modernen Tafel, die diesen Besuch vermerkt).
Nach solchen, gingen die vier Herrn außer unsers Herrn des Kaisers Herberge (Herrngasse 15) In das Thoma(s) Mayrin Haus (Herrngasse 13), jetziges Hotel Gotisches Haus, die ineinander gebrochen wurden, darin denn Herzog Maximilius zu Österreich, unsers, Herrn des Römischen Kaisers Sohn mit seinem Gesinde wohnte.

Der erst 14-jährige Kronprinz, spätere Kaiser Maximilian, wohnte mithin im Nachbarhaus Zu Herrngasse 15, und man hatte von Seiten des Rothenburger Rats die beiden Gebäude kurzfristig mit einem eigens angelegten Durchgang versehen zur größeren Bequemlichkeit der Majestät sowohl wie auch natürlich ihrer Diener.

So waren die hohen Besucher nicht zur Benutzung der Gasse gezwungen, wo sie sicher nur unnötigen Gaffereien ausgesetzt gewesen wären. Diese improvisierten Bauveränderungen sind auch für spätere Kaiserbesuche in Rothenburg belegt.

Von Ekkehart Tittmann - Aus dem Archiv für Hausforschung in Rothenburg